Jubiläumsfeier anlässlich des 10jährigen Bestehens der Ambassade du Pays de Rode à Limbourg

Ein langer Weg durch die Geschichte des Herzogtums Limbourg bis heute:

Einladung an alle an der Geschichte interessierten Euregianer zum Hochamt in der Abtei Rolduc



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10 Jahre Ambassade du Pays de Rode à Limbourg

 Heilige Messe

in der Abtei Rolduc, Kerkrade (NL)

Samstag 18. Mai 2019

11:00 Uhr

10 jaar Ambassade du Pays de Rode à Limbourg

 Heilige Mis

in Abdij Rolduc, Kerkrade
(NL)

Zaterdag 18 mei 2019

11:00 uur

10 ans Ambassade du Pays de Rode à Limbourg

 Sainte Messe

à l'abbaye Rolduc, Kerkrade (NL)

Samedi 18 mai 2019

11:00 heures

 

Offizielles Programm der Jubiläumsfeier

11:00 Uhr bis ca. 12:30 Uhr

Hochamt in der Abteikirche Rolduc unter Beteiligung von Deken Nevelstein,

Bischof em. Mussinghoff, Bischof em. Jousten, Diakon Houtema

 

ca. 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr

Empfang geladener Gäste in der Abtei Rolduc: Festvortrag, Ehrungen,

Überreichung einer Leihgabe an die Abtei Rolduc

 

ca. 12.30 Uhr bis 13:30 Uhr

Rahmenprogramm für weitergehende Interessenten mit  Klosterführung oder

Möglichkeit zum bewirteten Einkehren im Kloster

 

Einladung an alle Euregianer zum Hochamt Abteikirche Rolduc zum Download siehe unten.

 

10 Jahre Ambassade du Pays de Rode

Warum eine Ambassade du Pays de Rode?  
Vor weit über zehn Jahren bekam ein Kerkrader Bürger mit Namen Frits Sprokel eine Idee:  
Ein Wanderweg durch das alte Herzogtum Limburg!  
Frits Sprokel – ein energischer und geschichtsbewusster Euregianer – tief verwurzelt mit der Geschichte der Abtei Rolduc und seinem christlich- katholischen Glauben - wies auf die historische Verbundenheit der alten Hauptstadt des Herzogtums Limbourg mit der Abtei Rolduc hin: Die Herzöge von Limbourg wurden begraben in der Abtei Rolduc!  
So lag es nahe, die heute noch existierende, mit historischen Stadtrechten versehene Gemeinde Limbourg, gelegen in einer schwer einnehmbaren Burganlage auf einem Berg in einer Flussschlinge der Vesdre, heutzutage eingebettet in die Großgemeinde Limbourg (Hevremont, Goe, Bilstain und Dolhain), über einen Wanderweg mit der ehrwürdigen Abtei Rolduc in den Niederlanden zu verbinden.   
Der Wanderweg, der in minutiöser, geschichtsbewusster und naturliebender Weise von Frits Sprokel und seinen begeisterten Mitwirkern ausgearbeitet wurde, sollte in der alten Hauptstadt des Herzogtums Limbourg beginnen und in Form einer Etappenwanderung zur Abtei Rolduc führen sowie über eine andere Etappenstrecke zurück nach Limbourg.  
Das alte Herzogtum Limbourg, heute in seinen Abschnitten gelegen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland, war ehedem ein kulturell einheitliches Gebiet. Folglich entstand der Gedanke, das heute durch nationale Grenzen getrennte Gebiet der Euregio, welches in weiten Teilen dem Gebiet des alten Herzogtums entspricht, wieder in seiner kulturellen Einheitlichkeit dem Bewusstsein der Bevölkerung der Euregio zugänglich zu machen. Ein Gedanke, der auch einen europäischen Gedanken beinhaltet:   
Kulturelle und Grenzüberschreitende Freundschaft!  
Im Jahre 2009 war es soweit! Alles war vorbereitet, eine Wanderroute, ein erklärendes Buch und eine Ambassade du Pays de Rode in der alten Hauptstadt Limbourg des Herzogtums, die sich zurecht auch als eine Historische Hauptstadt der Euregio bezeichnen darf.  
Frits Sprokel hatte auf einer Erkundung der alten Hauptstadt einen Niederländer und prominenten Limburger Bürger, Herrn Jack Buck, wohnhaft im denkmalgeschützten Sommersitz des Erzbischofs von Lüttich in Limbourg, für sein Projekt gewinnen können. Herr Jack Buck erklärte sich bereit, einen Teil des durch ihn und seinen Partner bewohnten alten Bischofspalasts zur Funktion einer kulturellen Ambassade zur Verfügung zu stellen.  
Aufgabe dieser Ambassade sollte es sein, vor Ort dafür zu sorgen, dass die Idee einer grenzüberschreitenden Freundschaft in Form des Wanderweges Herzog-Limburg-Pfad bekannt werden würde. Auch sollten die entsprechenden kommunalen Behörden angesprochen werden, damit beispielsweise repräsentative kulturelle Denkmäler wie die Sankt-Georgs-Kirche, der historische Sankt-Georgs-Platz und weitere Sehenswürdigkeiten in Limbourg wieder instandgesetzt werden.   
Darüber hinaus sollte auch aus der Ambassade heraus die Belebung des Wanderweges und der an ihm liegenden kulturellen Sehenswürdigkeiten und erlebniswürdigen Naturschönheiten ins Bewusstsein der Bevölkerung des Herzogtums Limburg, somit der heutigen Euregianer, getragen werden.  
Diese Gemeinsamkeit der Kultur manifestiert sich nicht nur in architektonischen Epochen, Baudenkmälern und Kulturgütern wie beispielsweise Münzprägungen. Die Gemeinsamkeit liegt auch in der Gemeinsamkeit des Christlichen Glaubens, welcher die Menschen innerhalb der Euregio ganz unabhängig von ihrer heutigen Nationalität geistig-seelisch miteinander in Verbindung sein lässt.  
Aus diesem Grunde wurde die Inauguration der Ambassade und die Einsetzung des ersten Ambassadeurs du Pays de Rode, Jack Buck, im Jahre 2009 nicht nur durch weltliche Obrigkeit, sondern auch durch geistliche Obrigkeit zelebriert. Neben dem Kommissar der Königin, Leon Frissen, sowie Repräsentanten beteiligter Kommunen, insbesondere der Städte Kerkrade und Herzogenrath, unterschrieb deswegen auch der damalige Bischof von Roermond, Frans Wiertz, die Inaugurationsurkunde. In Vergegenwärtigung der grenzüberschreitenden Gemeinsamkeiten zelebrierten die projektbeteiligten Bischöfe der Niederlande, Deutschlands und Belgiens gemeinsam eine erste Open-Air-Messe in Limbourg.  
Hierdurch wurde nicht nur die Gemeinsamkeit unserer geistig-seelischen, kulturellen und regional-historischen Wurzeln dokumentiert. Zugleich wurde durch den Umstand einer Open-Air-Messe auch darauf hingewiesen, dass das historische Baudenkmal der Sankt-Georgs-Kirche restaurationsbedürftig ist und eine Wiedereröffnung angestrebt werden soll, damit die Besucher der Open-Air- Messe irgendwann in Zukunft einmal wieder die Sankt-Georgs-Kirche als Dach ihres gemeinsamen Glaubens erleben dürfen.  
Mit diesem Auftrag versehen übernahm die Ambassade im Jahre 2009 ihren kulturellen Auftrag im Ehrenamt. Nach dem plötzlichen und unvorhergesehenen Versterben des ersten Ambassadeurs du Pays de Rode, Jack Buck, im Jahr 2011 musste die Weiterführung des Projekts der Ambassade erwogen werden. Auf Anfrage von Frits Sprokel erklärte sich Dr. Jörg Schmitz-Gielsdorf, der mit den Aufgaben vor Ort vertraut war, bereit, die Verantwortung über die Weiterführung des Projekts zu übernehmen. 2012 wurde er offiziell im Rahmen einer Feier in Limbourg durch die weltliche und geistliche Obrigkeit in die Verantwortung der Weiterführung der Ambassade eingesetzt.  
Es wurden entsprechende Kontakte mit den kommunalen Politikern geknüpft und Initiativen geschaffen, um Mittel zur Restaurierung des alten Herzogstädtchens freizusetzen. Für eine der kleinsten und ärmsten Gemeinden der Wallonie eine gewaltige Aufgabe! Doch der Enthusiasmus, der von der Idee der gemeinsamen Geschichte und von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Ambassade und der sie im Hintergrund stützenden, niederländischen Organisationen der Stichting HLP und der St.-Catharina-Gilde ausging, konnte den Funken sowohl auf die regionale Politik als auch auf die französischsprachigen Einwohner des heutigen Limbourgs überspringen lassen!  
So wurden sehr viele Initiativen umgesetzt. Jedes Jahr wird seitdem das Memorial-Stadtfest Hertog-Limburg-Pad mit einer Open-Air-Messe eröffnet. Das mittlerweile sehr beliebte und besuchte historische Stadtfest, welches durch die Ambassade du Pays de Rode mit Hilfe der Stichting Hertog-Limburg-Pad vor Ort umgesetzt wird, zeigt die Freundschaft in der Euregio mit den wehenden Fahnen der Abtei Rolduc!  
Die Inangriffnahme der Restaurierung des historischen Sankt-Georg-Platzes im Zentrum der Burgstadt, die Neuschaffung eines Parkplatzes in unmittelbarer Nähe der Stadtmauern von Limbourg, die Wiedersichtbarmachung der alten Festungsmauern und die weitere Projektierung der Restaurierung der Sankt- Georgs-Kirche beschreiben die Mitarbeit der Ambassade.   
Darüber hinaus sind in diesen ersten zehn Jahren der Ambassade du Pays de Rode viele Initiativen vor Ort durch die Ambassade begleitet worden. Sie vermittelt der Bevölkerung, die Limbourg mit touristischem Interesse besucht, wichtige Informationen hinsichtlich des Herzogtums Limbourg und des Kulturgebietes Pays de Rode – so genannt wegen der in alten Zeiten durchgeführten Rodung der Baumbestände im Herzogtum. Konzerte, Buchlesungen, Versammlungen und Führungen bringen der Bevölkerung regelmäßig das gemeinsame Kulturgut ins Bewusstsein.  
Die Ambassade ist folglich angewiesen auf die ehrenamtliche Mitarbeit von Menschen. Die Vielfalt der Aufgaben und das notwendige Engagement verlangen den ehrenamtlichen Mitarbeitern ein großes Stück ihrer Freizeit ab. Es ist deswegen an diesem Jubiläumstag vor allen Dingen denjenigen zu danken, die den Gedanken der kulturellen und grenzüberschreitenden Freundschaft durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit an der Ambassade Realität werden lassen!   
Realität ist hierbei also das in den Herzen gefühlte Wort:  

PRO DEO

 

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung der gemeinnützigen Stichting HLP tragen Sie dazu bei, dass wir Aktivitäten zur grenzüberschreitenden Freundschaft, wie Sie in den letzten 10 Jahren dokumentiert sind, ausüben können. Für jede Spende danken wir Ihnen von Herzen!

Ihre Spende!

Auf das Konto der

Stichting Hertog Limburg Pad, RABOBANK (NL)

IBAN: NL44 RABO 0369 0032 68

Unser Dank!

 

 

 



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